Presse
Auszüge aus Konzertkritiken und Presseberichten der vergangenen Jahre.
Dieser Pianist verfügt über eine selten gewordene Fülle an künstlerischen Möglichkeiten, verbunden mit der noch selteneren Fähigkeit, ihren Einsatz genau abzuwägen.
Kultiversum
Ein mitreissender, gefühlvoller und intelligent gestalteter Brahms, wie man ihn selten gehört hat.
WDR 3
Mit herrlichen Una-Corda-Effekten und kluger Tempogestaltung gibt er den Schönheiten der Musik Raum.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Selten hat man den frühen Klavierwerken von Brahms so gebannt gelauscht.
NDR Kultur
„…eine der wichtigsten Brahmsinterpretationen der letzten Jahre.“
klassik.com
Der „brahmssche“ Geist war besonders im zweiten Teil des Programmes mit großer Intensität und bemerkenswerter Könnerschaft innerhalb des Klavierquartettes c-Moll op. 60 spürbar. Der deutsche Pianist Tilman Krämer übertrug auf die Gruppe seine tiefgründige Erfahrung der Musik des hanseatischen Komponisten durch seinen wunderbaren gefühlvollen und inspirierten Klang. Sein Eingreifen war entscheidend für eine Interpretation, die sich durch große emotionale Spannung und formale Schönheit auszeichnete.
El Mundo
…Der Pianist Tilman Krämer scheint berufen zu sein, die verletzlichen Abstraktionsbilder der Mendelssohnschen ‚Lieder ohne Worte‘ in großen, aber auch in kleinen lauschenden Atemzügen verantwortungsvoll abzubilden. Hier in dieser zweiten Folge dieser non-verbalen Musikvermächtnisse weiß er genau, dem Klavier die nötigen, die unvermeidlichen Farben abzugewinnen, ja mehr noch: er lässt das Instrument unter seinen Händen sprechen und singen.
klassik-heute
…Tilman Krämer erweist sich als ein Musiker von gehörigem Temperament. Dass er nicht nur energisch zupacken kann, sondern sich auch auf die zarten Töne versteht, offenbart seine klangsensible und organisch gestaltete Überleitung zum Seitenthema im Kopfsatz von op. 1.
Fono Forum
…Mit dieser weiteren Brahms-CD bringt sich Tilman Krämer erneut als Pianist ins Gespräch, der dieses gewaltige Klavierwerk auf faszinierende Weise durchleuchtet und klanglich zum Glühen bringt.
mdr Figaro
In Edvard Griegs berühmtem Klavierkonzert in a-Moll konnte dann der Pianist Tilman Krämer, der längst mit Preisen und Einladungen zu Festivals überhäuft wird, alle Register seines Könnens ziehen. Kraftvoll und virtuos gestaltete er Griegs romantischen Überschwang und entführte die Hörer im langsamen Mittelsatz in die Weite und Stille Norwegens. Von Tilman Krämer werden wir noch hören.
Die Welt
Effektvoll ging es weiter mit dem Klavierkonzert des Norwegers Grieg. Welch ein Brocken! Aber der Solist Tilman Krämer war den hohen Anforderungen gewachsen. Brillanz und Gefühl verbanden sich in seiner Interpretation.
Hamburger Abendblatt
Schon zu Beginn hatte man den Eindruck, dass der Pianist ‚selbst‘ komponieren würde; mit atemberaubender Dichte zog er das Publikum in seinen Bann. Ob schnellste Stimmungswechsel, perlende Virtuosität, Klangfarben aller Dynamikabstufungen: ein Klangerlebnis der besonderen Art. Das begeisterte Auditorium forderte Tribut — und bekam ihn.
Lübecker Nachrichten
Krämer schenkte seinem Publikum eine Stunde der Offenbarungen: Er öffnete Klangstrukturen, leuchtete sie aus, ließ hörbar werden, wie hier Formgebung zu Sinnstiftung wird.
Schwäbisches Tagblatt
Brillante Technik und souveräne Klangbeherrschung sind bei Krämer vollkommen verinnerlicht, mit Geist und Haltung durchgebildet. Jeder Ton scheint reflektiert und abgewogen. Und doch klingt sein Spiel frei, ätherisch durchleuchtet, vielsagend. Beethovens verschachtelt durchbrochene Formen bekamen etwas von einer metaphysischen Suche.
Schwäbisches Tagblatt
Der Einstieg ist heikel. In Beethovens fünftem Klavierkonzert rollt das Orchester dem Solisten im Fortissimo den Teppich aus, er muss sogleich mit voller Kraft präsent sein. Tilman Krämer war es. Den Arpeggien gab er Ziel, souverän maß er den Raum aus. Schon hier zeigte sich die innere Ruhe seines Spiels.
Badische Zeitung
Man wurde Zeuge musikalischer Herzensergießungen. Bei der Wiedergabe war alles da. Spannend, als hörte man die Fantasie op. 17 zum ersten Mal, leuchtete Krämer den Werkkosmos aus — bis in den lyrischen Abgesang hinein.
Badische Zeitung
So fügte sich die Sonate in As-Dur op. 110 perfekt in das Konzert ein. Lebendig musizierte Krämer den lyrischen Kopfsatz, dem er durch leichte, perlende Läufe Glanz verlieh. Hinreißende traurige Schönheit verlieh Tilman Krämer dem Arioso-Einschub des abschließenden Fugen-Satzes.
Die Rheinpfalz
Als der Pianist Tilman Krämer Felix Mendelssohn Bartholdys „Frühlingslied“ als Zugabe anstimmt, scheint die Sonne im Weißen Saal aufzugehen: so viel Wärme und Helligkeit strahlt aus den Melodiegirlanden und begleitenden Harmonien. Es ist der strahlende Höhepunkt eines Konzertes, das vom Publikum mit stehenden Ovationen gewürdigt wurde.
Stuttgarter Zeitung
Einem Meilenstein der Konzertliteratur widmete sich Tilman Krämer mit makelloser Technik, Phrasierungs- und schlüssiger Interpretationskunst. Trotz großer pianistischer Leidenschaft und starken Akzenten stand nicht das virtuose Ego im Vordergrund, sondern Versenkung und poetischer Zauber.
Südwestpresse
Während Nr. 1 bei aller Vitalität klassisch gebändigt wirkt, klingt Nr. 2 eher fantastisch-schweifend. Tilman Krämer meisterte die orchestralen, gleichsam „dreihändigen“ Klaviersätze mit beeindruckender Virtuosität. Zurecht wird ihm nachgesagt, mit Brahms „per Du“ zu stehen.
Westfalenpost
Spätestens hier ist es an der Zeit, auf Tilman Krämers segensreiches Wirken am Klavier einzugehen; die verstetigte Präzision seines Musizierens macht ihn zum ruhenden Pol und Motor allen Musizierens.
Badische Zeitung
Besondere Hörgenüsse bescherte Tilman Krämer dem Publikum beim Sinziger Schlosskonzert. Der international gefragte und preisgekrönte Pianist lud ein zum Hineinhorchen in Werke von Beethoven, Mendelssohn und Brahms. Voll spritziger Virtuosität und klanglicher Transparenz.
Bonner General-Anzeiger
Konzentriert spielte der Pianist die frühe a-Moll Sonate von Franz Schubert, bot im variierten Andante wahre Klangwunder und bewältigte mitreißend das temperamentvolle Finale.
Kieler Nachrichten
In der Fantasie C-Dur op. 17 von Robert Schumann rhythmisierte Krämer messerscharf und meißelte mit expressiver Wucht die drohenden Abgründe im ersten Satz. Absolut bestechend war die gestalterische Sicherheit mit der epischen Dimension dieses Werkes.
Göttinger Tagblatt
Tilman Krämers Beethoven-Interpretation, differenziert, virtuos, von faszinierender Brillanz in den sehr schnellen Passagen, erfüllte die hohen Erwartungen des Publikums voll und machte den Zuhörern so viel Freude, dass sie sich vor der Pause eine solistische Zugabe erklatschten.
Augsburger Allgemeine
Die technische Brillanz offenbarte sich erst recht in der Auswahl von Mendelssohns „Liedern ohne Worte“. Feinnervig und noch kleinste Details offenlegend, jeden Ton zelebrierend und dabei dennoch das Ganze im Blick habend — wunderbar durchhörbare Kleinode, die absolut keinen Vergleich zu scheuen brauchen.
Mittelbayerische Zeitung
Krämer ist ein herausragender Brahms-Spieler, mit viel Gestaltungskraft. Sein Brahms klingt spannungsintensiv und kontrastreich, mit rundem warmen Ton und differenziert im Detail.
Südkurier
Bewundernswert der Pianist Tilman Krämer, der den anspruchsvollen Klavierpart mit seinen spezifischen Möglichkeiten zwischen lyrischer Zartheit und fast orchestralem Ausbruch nicht nur meisterhaft beherrschte, sondern sich als kongenialer Mitgestalter erwies.
Norddeutsche Rundschau
Allein die technischen Anforderungen sind atemberaubend. Der ständigen Hochspannung des Beginns schließt sich die ununterbrochene Ruhe des langsamen Satzes an — ein Klangerlebnis der besonderen Art.
onetz.de